Grüner Deal ohne Wachstum


Mastini, Riccardo, Giorgos Kallis, und Jason Hickel.

„A Green New Deal without Growth?“
Ecological Economics 179 (Januar 2021): 106832
www.sciencedirect.com

Zusammenfassung

Der Weltklimarat warnt, dass die globalen Emissionen bis 2050 auf Null gesenkt werden müssen, um die globale Erwärmung unter 1,5° zu halten. Politiker und Wissenschaftler debattieren, wie das Energiesystem am besten dekarbonisiert werden kann und welche sozioökonomischen Veränderungen notwendig sein könnten. Im Folgenden werden die Stärken, Schwächen und Synergien von zwei prominenten Ansätzen zur Eindämmung des Klimawandels untersucht: der Green New Deal und Degrowth. Die Befürworter des Green New Deal schlagen einen Plan zur Koordinierung und Finanzierung einer groß angelegten Überholung des Energiesystems vor. Einige sehen Wirtschaftswachstum als entscheidend für die Finanzierung dieser Umstellung und behaupten, dass der Green New Deal das Wachstum weiter ankurbeln wird. Im Gegensatz dazu behaupten die Befürworter des Degrowth, dass Wachstum es schwieriger macht, Emissionsreduzierungen zu erreichen, und argumentieren für eine Reduzierung des Umfangs des Energieverbrauchs, um eine schnelle Energiewende zu ermöglichen. Die beiden Narrative konvergieren in der Bedeutung öffentlicher Investitionen für die Finanzierung der Energiewende, der Industriepolitik, um die Dekarbonisierung der Wirtschaft anzuführen, der Sozialisierung des Energiesektors, um längere Investitionshorizonte zu ermöglichen, und dem Ausbau des Wohlfahrtsstaates, um den sozialen Schutz zu erhöhen. Wir kommen zu dem Schluss, dass es trotz erheblicher Spannungen Raum für eine Synthese von Green New Deal und degrowth-orientierten Ansätzen zu einem “Green New Deal ohne Wachstum” gibt.

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