Gebiete mit hoher Schadstoffbelastung in Deutschland


Bundestag
Kleine Anfrage und Antworten der Regierung
Über die fehlende Qualität unseres Wassers

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/043/1804393.pdf
http://www.bundestag.de/presse/hib/2015_04/-/369892

Anm.: mkv
Die Folgen des Zusammenwirkens einzelner Einträge von sog. Giftcocktails für Mensch und Tier sind bis heute nicht bekannt

Dazu:

GEFÄHRLICHE CHEMIEBRÜHE

Chemische Substanzen belasten Europas Gewässer stärker als gedacht. Das fanden Forscher des Leipziger Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und der Universität Koblenz-Landau zusammen mit Wissenschaftlern aus Frankreich und der Schweiz heraus. Die Belastung mit Chemikalien sei so hoch, dass die von den EU-Mitgliedsstaaten bis 2015 angepeilte Verbesserung der Wasserqualität wohl nicht erreicht werde, meinen die Experten. „An der Wasserrahmenrichtlinie schrammen wir dicht vorbei“, sagte der Co-Auto der Studie, Werner Brack vom UFZ.

Hauptverursacher der Belastung in den untersuchten Flüssen sind demnach Landwirtschaft und städtische Kläranlagen. Die stärkste Belastung kommt den Angaben zufolge von Pestiziden. In bedenklichen Konzentrationen gefunden wurden auch Organozinnverbindungen, bromierte Flammschutzmittel und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, die aus Verbrennungsprozessen stammen. Die Forscher veröffentlichten ihre Studie in den „Proceedings“ der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften („PNAS“).

WIWO

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