Frankreich will Glyphosat-Einsatz bis 2020 beenden


Die Europäische Union hat am 27. November 2017 mit der qualifizierten Mehrheit von 18 der 28 Mitgliedsstaaten die Lizenz für die Nutzung des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat um 5 Jahre verlängert.

In Frankreich hat Glyphosat einen Marktanteil von 30% (7000-9000 Tonnen jährlich) bei den Unkrautvernichtern.

Einem Beschluss des Europäischen Parlaments folgend setzt sich Frankreich zusammen mit einigen anderen EU-Ländern ein – für weitere Untersuchungen der EU-Kommission über die Gefahren des Unkrautmittels Glyphosat, – für die Suche nach gangbaren Alternativen für die Landwirte, – für eine Begrenzung des Einsatzes des Herbizids vor Erntebeginn.

Zudem wünscht die französische Regierung, dass die Kommission ihren angekündigten Reformvorschlag zur besseren Evaluierung chemischer Substanzen, der dem Anspruch von mehr Transparenz und eines unabhängigen Urteils genüge leistet, schnell vorlegt.

Dieses dient dem Ziel, bis 2022 bedeutende Fortschritte auf dem Weg zu einer Landwirtschaft zu machen, die unabhängiger vom Einsatz von Pflanzenschutzmittel ist.

Frankreich steigt bis 2020 aus dem Glyphosat aus

Frankreich, das gegen die Nutzungsverlängerung in der EU gestimmt hatte, plant einen Abschied vom Glyphosat bis spätestens 2020.

Staatspräsident Emmanuel Macron beauftragte die Regierung nach der Brüsseler Entscheidung, „die notwendigen Vorkehrungen für ein Verbot des Glyphosats in Frankreich zu treffen, sobald Alternativen gefunden sind, und spätestens in drei Jahren”.

Quelle:
diplomatie.gouv.fr

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