Evangelische Pfarrerin predigt über das bedingungslose Grundeinkommen in der Pauluskirche Ulm


“Es soll überhaupt kein Armer unter euch sein” (Dtn 15,4). Unter diesem Motto steht die diesjährige Sommerpredigtreihe der evangelischen Kirchengemeinde Ulm. In einer ihrer Predigten hat sich Pfarrerin Annegret Liebmann mit dem Thema bedingungsloses Grundeinkommen befasst. Sie predigt:

“Wer keine Erwerbsarbeit hat, dem ist das Grundrecht auf Einkommen, also letztlich auf Leben in Würde und Freiheit, genommen.”

Wenn man das bedingungslose Grundeinkommen für zukunftsweisend hält, werde “ein positives Menschenbild vorausgesetzt – und auch eines, das dem jüdisch-christlichen Denken entspricht.”

“Es würde automatisch ein Wettbewerb unter den Arbeitgebern entstehen, faire und angemessene Löhne zu zahlen, denn niemand wäre mehr bereit, sich ausbeuten zu lassen”

“Wer mehr verdient, gibt auch mehr aus. Das Geld fließt zurück.” Das erfreue nicht nur die Kinder, “sondern auch alle Ladenbesitzer und Marktbeschicker – und nicht zuletzt den Bürgermeister.”

“Die aufgeblähte Bürokratie würde wegfallen.”

Link zur Predigt:
http://www.archiv-grundeinkommen.de/ulm/20110807-Mt-20_1-16-Von-der-neuen-Gerechtigkeit.pdf

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