Europa hat die Wahl


Das Ende des europäischen Traums – oder: Die Waffen einer echten Regierung

Francois Heisbourg hat in seinem neuen gleichnamigen Buch
La fin du rêve europpéen auch als überzeugter Europäer seine erheblichen Zweifel am Fortbestand von EUROLAND zum Ausdruck gebracht, die er konkret u.a. wie folgt begründet:

“Es existiert kein Wunsch nach mehr Europa. Niemand will der EU-Kommission, dem Europäischen Rat oder dem Parlament mehr Macht geben, weil die als Teil des Problems gesehen werden.”
[1]

Und er fährt fort: Für eine UNION “bräuchten wir einen Haushalt in Höhe von 10 % des gemeinsamens BIPs, ein stark vereinheitlichtes Sozialsystem – und die Waffen einer echten Regierung: Staatsoberhaupt, Minister, die für die ganze Union verantwortlich zeichnen.”

Wenn wir aber so weitermachen wie bisher, wird “der Euro auf katastrophale Weise zerfallen.”

Lesen Sie, was der Autor als Lösung empfielt (Währungsausstieg) in der SZ. Das Thema wird die EU-Wahlen 2014 wesentlich beherrschen.
mkv

[1] “Niemand will eine echte Union”
in: Sueddeutsche Zeitung vom 23./24.11.2013
Interview: Thomas Kirchner

Dazu:
“Geordneter Ausstieg”
von Michaela Wiegel
FAZ, vom 23.11.2013

Zitat Heisbourg:
“Der Euro als Einheitswährung eines Europas ohne föderale Regierung bringt Instabilität, Ungleichgewicht und Stagnation mit sich. Um die Europäische Union zu retten, lohnt es sich, aus der Währung auszusteigen.”

Dazu:

Die Folgen der Krise –
Wie viel Solidarität braucht die EU?
________________________
ArberLand Halle, Bayerisch Eisenstein, 27.11.2013

http://www.europaeische-akademie.de/fileadmin/file_archive/programm/Seminare_2013/11_November/13-438-3.pdf

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