Deutschland bereits um 1,5 Grad wärmer


Die Studie zeige, dass der Klimawandel kein abstraktes Problem zukünftiger Generationen sei. “Die Zukunft hat uns bereits erreicht”, sagt Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamts (UBA), das ebenfalls an der Auswertung beteiligt war. Die Auswirkungen des Klimawandels müssten weiter erforscht werden. “Denkbar ist ein von Bund und Ländern getragenes und finanziertes Sonderprogramm Klimavorsorge“, so Krautzberger.

Wenn die Weltbevölkerung so weiterlebe wie aktuell, droht die Temperatur bis zum Ende des Jahrhunderts um bis zu 3,9 Grad statt wie angestrebt um nur 1,5 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu steigen. Selbst wenn alle Staaten ihre derzeit zugesagten Beiträge zum Klimaschutz auch wirklich erbringen, werden demnach 2030 noch immer 32 Gigatonnen CO2 zu viel ausgestoßen, um das 1,5-Grad-Ziel erreichen zu können.
spon

Dazu:

Klimastreik für den Planeten

Am 29. November werden auf der ganzen Welt wieder Hunderttausende auf die Straße gehen, um auf die verheerenden Folgen des Klimawandels aufmerksam zu machen und die Regierungen zur Einhaltung der Pariser Klimaziele aufzurufen.

Auch in Deutschland sind in über 400 Städten Aktionen geplant. DIE LINKE ist mit dabei.

Dazu:

Was ist zu tun?

Cut global emissions by 7.6 percent every year for next decade to meet 1.5°C Paris target – UN report

Bericht der Bundesregierung, 26.11.2019

Dazu:

Vereinte Nationen

Struktur der UNEP

Presse Release
https://www.unenvironment.org/

Dazu:

In dem Zusammenhang weist das UN-Umweltprogramm darauf hin, dass die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer der Welt (G20), zu denen auch Deutschland zählt, für 78 Prozent aller Emissionen verantwortlich seien. Sieben dieser Länder hätten bisher aber noch gar keine Maßnahmen beschlossen, um ihre Klimaschutzzusagen umzusetzen.

https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2019-11/un-umweltprogramm-klimawandel-temperaturanstieg-studie

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