Das Tauen der Permafrostböden


Langzeitmessungen – möglicher Kipppunkt im globalen Klimasystem

Seit Tausenden Jahren gefroren

Derzeit gilt etwa ein Sechstel der gesamten Erdoberfläche als Permafrostgebiet. Dort ist der Boden teilweise schon seit Tausenden Jahren gefroren. Taut er auf, drohen Probleme für Mensch und Umwelt. Unter anderem können Gebäude und Straßen instabil werden.

In den teilweise mehrere hundert Meter dicken Permafrostschichten der Arktis sind außerdem seit der letzten Eiszeit gigantische Mengen Biomasse aus abgestorbenen Pflanzen konserviert. Sobald sie tauen, beginnt die Zersetzung – und zusätzliches Treibhausgas wird frei.

Das Tauen der Permafrostböden gilt zudem als möglicher Kipppunkt im globalen Klimasystem. Gemeint sind Rückkopplungseffekte, die die Erderwärmung bei Überschreiten bestimmter Schwellen trotz aller von Menschen unternommenen Gegenmaßnahmen unumkehrbar machen könnten.
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2019-01/klimawandel-erderwaermung-permafrost-klimaforschung-steigende-temperaturen-auswirkungen

Dazu:

Alfred-Wegener-Institut
Alles über Permafrost

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