Corona-Virus und die Klimakrise


Das Virus stößt auf ein neoliberal auf Kosteneffizienz getrimmtes “Gesundheitssystem”, das nicht den Patienten in den Focus nimmt, sondern ihn als Kostenfall herabwürdigt.

Plötzlich aber sind Milliarden da – aus Furcht vor den unbekannten Folgen des grassierenden Virus. Aber “vorher” wurde das Gesundheitssystem – systematisch – auf Gewinn gebürstet, unter Reduzierung von Personal und Aufenthalt der Patienten in den Kliniken.

Die Pandemie gibt uns die “Chance”, die Dinge im Sinne der Menschen neu zu gestalten. Eröffnet einen ersten Pfad in die gelebten Gesetze der Nachhaltigkeit. Weitere Pfade in den globalen Klimaschutz werden sich in den nächsten Wochen wohl fast wie von alleine öffnen. Man öffne dazu nur Augen und Ohren. Alle Sinne.

Wo ein politischer Wille, da auch ein Weg. Das zeigt diese Pandemie. Um so unverständlicher ist die Tatsache, dass Merkel, von der Leyen und Co. es bei der heraufziehenden Klimakatastrophe mit halbherzigen, bei weitem nicht ausreichenden Maßnahmen belassen wollen.

Es ist die Stunde der Bürger, die Corona-Pandemie zum Anlass zu nehmen, gegen die weit gefährlichere, die gesamte Zivilisation gefährdende Klimakrise anzukämpfen und die Politik auf allen Ebenen in Verantwortung zu ziehen. Jetzt oder Nie!

Dazu:

Zur Lage in den Krankenhäusern
https://www.deutschlandfunkkultur.de/personalmangel-und-kostendruck-wenn-stationen-und.976.de.html?dram:article_id=472170

Dazu:

Globalisierung
https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/die-potenziale-der-globalisierung/

Dazu:

Coronavirus und die De-Globalisierung
Post aus Harvard – Warum das Coronavirus die De-Globalisierung fördert. Gastbeitrag von Jeffrey Frankel. 08. März 2020.
WiWo

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