Bertelsmann AG, der größte Oligopolist


Medien sind keine Waren wie Autos oder Nahrungsmittel, mit Medien werden Botschaften vermittelt, sie machen Meinung. Die Bertelsmann AG gehört mit 76,9% der Anteile der Bertelsmann Stiftung. Das heißt die Stiftung und ihre Führungspersonen, vor allem die Familie Mohn mit Liz Mohn an der Spitze bestimmt die Linie des Konzerns. Und diese Linie ist vom Stifter und verstorbenen Firmenpatriarchen Reinhard Mohn klar vorgegeben. Mohn und seine Stiftung betrachten den Sozialstaat als überdehnt oder gar überholt und sie streben eine über den Wettbewerb hergestellte Effizienz als Steuerungsinstrument in allen gesellschaftlichen Bereichen an. Und immer geht es Bertelsmann auch um die Zurückdrängung des Staates, die Verringerung der Staatsquote und – als Mittel dazu – um die Senkung der Steuerlast.

Wenn Ihnen also im SPIEGEL, im STERN, in GALA oder in irgendeiner anderen Zeitschrift von Bertelsmann Beiträge begegnen, die diese Glaubenslehre vertreten und verkünden, dann brauchen Sie sich nicht zu wundern.
Bertelsmann ist – wie Harald Schumann im Tagesspiegel schrieb – eine „Macht ohne Mandat“.
Quelle:

Krake Bertelsmann verschluckt Gruner + Jahr ganz
von Wolfgang Lieb
NDS

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