Kommentare

Der Mensch und seine Würde

In ständiger obergerichtlicher Rechtsprechung heißt es: Der Mensch darf nicht zum bloßen Objekt staatlichen Handelns herabgewürdigt werden. Die heute in vielen Lebens- und Arbeitsverhältnissen aufschreiende ´Ungleichheit` ist besser als ´strukturelle Gewalt` unserer neoliberalen Gesellschaft zu bezeichnen und zu verurteilen.

Wer hat Schuld daran?

In seinen Büchern weist Arno Gruen auch auf die Verantwortung all jener hin, die zu den negativen Veränderungen in unserer Gesellschaft SCHWEIGEN.
mkv

Dazu:

„So widersprüchlich es klingen mag, bin ich mir doch sicher, dass man die Zustimmung zum Front National zumindest teilweise als eine Art politische Notwehr der unteren Schichten interpretieren muss. Sie versuchten, ihre kollektive Identität zu verteidigen, oder jedenfalls eine Würde, die seit je mit Füßen getreten worden ist und nun sogar von denen missachtet wurde, die sie zuvor repräsentiert und verteidigt hatten. Würde, dieses zerbrechliche und sich selbst nicht sichere Gefühl. Sie verlangt nach Gesten der Bestätigung. Entwürdigt fühlen sich die Menschen vor allem dann, wenn sie sich als (….) bloßes Element politischer Buchführung und damit als ein stummer Gegenstand politischer Verfügungen vorkommen. Wenn die, denen man sein Vertrauen einmal gegeben hat, dieses nicht mehr verdienen, überträgt man es eben anderen. (….) Wessen Fehler ist es also, wenn die scheinbar letzte politische Rettung ein solches Gesicht trägt? (S. 124)”
Der französische Philosoph und Soziologe Didier Eribon

Quelle:
Warum sind rechte Parteien und Ideologien so einflussreich geworden? Der französische Soziologe Eribon hat eine plausible Antwort
NDS

Anm.: mkv

Wir werden am kommenden Wahlsonntag erfahren, wie die “politische Notwehr” in MV ausgehen wird. Blamage voraus?

Keinen Sinn für die soziale Sicherheit aller

So kann es nicht weitergehen. “Die Zukunft, die wir wollen” schaut anders aus. Wir brauchen: “Radikale Ideen für eine neue Zeit”.
Andruck, dlf.de

Dazu:

Eine Analyse über die geleakten Soros-Papers gibt Paul Schreyer auf den NDS

Zitat:
Das Ausblenden der Armut
[…]
Viele Maidan-Revolutionäre, die oft aus der dünnen oberen Mittelschicht Kiews stammen, scheinen ähnlich abgekoppelt zu sein von den grundlegenden Sorgen der Bevölkerung, wie auch viele Politiker und Journalisten aus der Mittelschicht hier in Deutschland. Sie verengen ihren Blick auf eine wünschenswerte politische Freiheit und wichtige Standards, unterschätzen dabei aber den Wert von ausreichender sozialer Sicherheit für alle (nicht bloß für die Mittelschicht), ohne die eine Gesellschaft insgesamt weder stabil, noch demokratisch sein kann – und am Ende auch nicht frei.

Dazu:

Das Ziel der USA-Politik bedarf nach Brzezinski gar keiner Diskussion, es wird als selbstverständlich vorausgesetzt: Es ist, so fasst Hauke Ritz zusammen, „die unangefochtene Vormachtstellung der USA in Eurasien, um die Welt in eine post-nationalistische Ordnung unter US-amerikanischer Hegemonie zu überführen“. Als notwendig dafür erachte Brzezinski die EU-Erweiterung nach Osten in Verbindung mit der Osterweiterung der NATO, um die ehemaligen Sowjetrepubliken in die westliche Einflusszone zu integrieren. Maßgeblich für die Einverleibung seien die in vielen Ländern bereits erprobten und bewährten Methoden: Öffnung der Länder für ausländisches Kapital, Sicherung der Rohstoffvorkommen für die eigenen Interessen und Einfluss auf die öffentliche Meinung durch die Kontrolle der Medien.
http://das-blaettchen.de/2016/08/obama-und-die-welt-als-schachbrett-37044.html
Blaetter.de 7/2008 (Käuflich für 3 EUR)

Pflichtlektüre - auch für jedermann

Top 10 Bücher in Harvard

1. “Brief aus dem Gefängnis von Birmingham”
von Martin Luther King Jr.
2. “The Elements of Style” von William Strunk
3. “Leadership without Easy Answers” von Ronald Heifetz
4. “Kampf der Kulturen” von Samuel Huntington
5. “Schnelles Denken, langsames Denken” von Daniel Kahnemann
6. “Der Fürst” von Niccolò Machiavelli
7. “A Primer for Policy Analysis” von Edith Stokey
8. “Eine Theorie der Gerechtigkeit” von John Rawls
9. “Principles of Corporate Finance” von Richard Brealey
10. “Thank You for Arguing” von Jay Heinrichs
spiegel.de

Politische Ökonomie von Terror und pervertierter Religion

Religion ist das Vehikel, Terror die Praxis, Profit ist das Ziel
Der Friedensforscher Werner Ruf im
NDS-Interview

Anm.: mkv

Man fragt sich beim Lesen dieses Interviews, wie Bundesregierung und Bundestag der Waffenlieferung nach Saudi-Arabien nach wie vor positiv gegenüber stehen. (Denn) Ob sie wissen (nicht), was sie tun?!

Antrag auf Aberkennung des Friedensnobelpreises

To whom it may concern

Begründung:

Die von den EU-Institutionen und den Führern Europas täglich produzierten hässlichen Bilder einer gnadenlosen europäischen Flüchtlingspolitik belegen ohne Weiteres, dass die EU nicht würdig ist, den Friedensnobelpreis länger zu behalten. Man lese die damalige Laudatio. Das heutige Auseinanderfallen von Sein und Schein, von Reden und Handeln, ist es nicht mit Händen greifbar?

Es ist Sache des Europaparlamentspräsidenten Martin Schulz, den Preis zurückzugeben. Es wird Zeit, einen Präzedenzfall zu schaffen.
mkv

Dazu:
Lesen Sie täglich die Nachdenkseiten!

Dazu:
Herfried Münkler, Marina Münkler
Die neuen Deutschen
Ein Land vor seiner Zukunft

“Die neuen Deutschen – das sind wir. Nur wenn wir die Grundfragen klären, in welchem Land wir leben wollen, wie es sich verändern soll und wie nicht, kann dieser größte Umbruch seit der Wiedervereinigung gelingen.”

rowohlt.de

Dazu:

Die Bundesregierung “macht sich […] mitverantwortlich für menschliches Leid und Fluchtursachen in der Region.”
Sahra Wagenknecht
Die Linke

Zur Demo am 17. September: TTIP/CETA

Die EU-Kommission hat die europäische Kulturwirtschaft bei den Verhandlungen einfach im Stich gelassen

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Wir fordern die Bundesregierung auf, keinen Kuhhandel auf unsere Kosten zu veranstalten und TTIP erst einmal für eine Zeit in der Versenkung verschwinden zu lassen, um schnell CETA ratifizieren zu können. CETA ist wie TTIP ein kulturpolitischer Sündenfall. Beide Abkommen gefährden Demokratie und Rechtsstaat, schleifen nationale wie internationale Standards zum Schutz von Mensch, Umwelt, Arbeit und Kultur. Sie bringen uns noch weiter weg von einer gerechten Weltwirtschaftsordnung, als wir sowieso schon sind. Wir werden deshalb am 17. September in Berlin, Frankfurt/Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart mit den Freunden aus den Umwelt-, Entwicklungs- und Sozialverbänden, den Gewerkschaften, kirchlichen Organisationen und den vielen anderen Unterstützern gemeinsam auf die Straße gehen, um dieses schlechte CETA und TTIP zu verhindern.“
https://www.kulturrat.de/pressemitteilung/ceta-wie-ttip-ein-kulturpolitischer-suendenfall/

Dazu:

Verfassungsbeschwerde gegen CETA – Menschenwürdige Globalisierung
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/gespraech-mit-foodwatch-chef-thilo-bode-14398163.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ttip-und-freihandel/foodwatch-wirft-gabriel-trickserei-bei-ttip-vor-14398065.html

Thema: Migrationspolitik/Zuwanderung

Das ZEW – Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung – zum Thema Flüchtlinge, etwa:

Die Festung Europa wird die Flüchtlingskrise nicht lösen.
Wie kann Deutschland von der Zuwanderung profitieren?

Dazu:
http://ftp.zew.de/pub/zew-docs/gutachten/ZEW_BeitragZuwanderungStaatshaushalt2014.pdf

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AktionBosS

Das AktionsBündnis oekologisch-soziale Stadtentwicklung gründet sein Selbstverständnis auf den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen (Art.20a GG). Und auf das Sozialstaatsprinzip (Art.20, 28 GG), das unverzichtbarer Erfolgsfaktor unserer Gemeinschaft war und ist.

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